Preisträger 2012 | Preisträger 2011

Preisverleihung des ERZstark VB-Awards 2011

Im März 2012 fand das große Finale der erstmaligen Ausschreibung des ERZstark
VB-Awards statt: die Preisverleihung, bei der Schirmherr, der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich, die Jury und die Volksbank Erzgebirge eG das mit Spannung erwartete Ergebnis lüfteten.

Platz 1 geht an die Mittelschule Westerzgebirge, die sich ganz knapp vor dem Landkreisgymnasium St. Annen aus Annaberg platzieren konnte. Der Gewinner überzeugt durch ein sehr kreatives, bisher einmaliges Projekt, bei dem die Berufsorientierung in ein Schulmusical integriert wurde. Die Schüler und Schülerinnen erproben sich praktisch und theoretisch in den verschiedenen zugehörigen Berufsbildern und haben ganz nebenbei noch Spaß an der Sache. Das Landkreisgymnasium, welches mit Platz 2 ausgezeichnet wurde, zeigt ein sehr hohes Niveau der Berufs- und Studienorientierung in allen Jahrgangsstufen. Beworben hat sich die Schule mit dem Projekt »Clever in den Job«, welches in der Klassenstufe 11 einen zweiwöchigen fächerverbindenden Unterricht beinhaltet, in dem die Schüler sich u.a. mit den verschiedenen Facetten von Ausbildung, Studium und Beruf sowie einem Planspiel, auf die Berufs- und Studienwahl vorbereiten. Platz 3 belegte die Mittelschule Beierfeld, welche mit ihrem Technikzentrum und der engen Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus Wirtschaft und Handwerk überzeugte. Der hohe Praxisbezug der Berufsorientierung war hier ausschlaggebend.

Bank und Jury überraschten noch mit einer weiteren, unerwarteten Platzierung: Ein zusätzlicher Sonderpreis mit einem Preisgeld von 300€ ging an das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Schneeberg. Während die Jury noch Potential im Gesamtkonzept der Studien- und Berufsorientierung sieht, bestach die Schule mit einem seht guten Projekt, das unter Einbindung eines ehemaligen Schülers durchgeführt wurde. Die Perspektive Schüler für Schüler verspricht eine sehr hohe Identifikation seitens der Schüler. Belohnt wird die Schule aufgrund des guten Projektes mit dem Ziel eine Motivation für die weitere Intensivierung der Berufs- und Studienorientierung zu geben.

Die Jury zieht insgesamt eine sehr positive Bilanz. Die Bewerbungen zeugen von dem hohen Niveau, das die erzgebirgischen Schulen im Bereich der Berufs- und Studienorientierung bereits erreicht haben. Die Wahl sei trotz objektiver Bewertungskriterien schwer gefallen. Alle Bewerberschulen arbeiten mit überzeugenden und vielversprechenden Konzepten. Das sind gute Aussichten für ein starkes Erzgebirge auch in der Zukunft.